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Autoservice Krienelke

Steinschlag und TÜV in Düsseldorf

Ein Steinschlag auf der Windschutzscheibe kann erhebliche Auswirkungen auf die Hauptuntersuchung (TÜV) haben. Ob der Steinschlag als Mangel bewertet wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Im Folgenden erkläre ich, wie ein Steinschlag den TÜV beeinflussen kann und worauf zu achten ist.

1. Position des Steinschlags

Die Lage des Steinschlags auf der Windschutzscheibe ist entscheidend dafür, ob der Schaden vom TÜV als gravierend angesehen wird:

  • Sichtfeld des Fahrers: Wenn sich der Steinschlag im Sichtfeld des Fahrers befindet, wird er vom TÜV als erheblicher Mangel eingestuft. Das Sichtfeld ist der Bereich, der etwa so breit wie das Lenkrad ist und sich über die Höhe des Wischerfeldes erstreckt. Ein Steinschlag in diesem Bereich kann die Sicht beeinträchtigen, insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen (z. B. Blendung durch Scheinwerfer in der Nacht). Aus Sicherheitsgründen fordert der TÜV hier in der Regel den Austausch der Windschutzscheibe

  • Rand der Windschutzscheibe: Befindet sich der Steinschlag weniger als zehn Zentimeter vom Rand der Scheibe entfernt, besteht ein höheres Risiko, dass der Riss sich ausbreitet. In solchen Fällen wird der Steinschlag ebenfalls als Mangel eingestuft, weil die strukturelle Integrität der Windschutzscheibe gefährdet ist.

2. Größe des Steinschlags

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Größe des Steinschlags:

  • Kleiner als eine Zwei-Euro-Münze: Ein Steinschlag, der kleiner als eine Zwei-Euro-Münze ist und sich außerhalb des Sichtfeldes sowie mehr als zehn Zentimeter vom Rand entfernt befindet, wird in der Regel nicht als gravierend angesehen. In diesen Fällen kann eine Reparatur ausreichen, und der TÜV beanstandet die Scheibe nicht.

  • Größer als eine Zwei-Euro-Münze: Ist der Steinschlag größer, wird er vom TÜV als erheblicher Mangel eingestuft, selbst wenn er sich außerhalb des Sichtfeldes befindet. Hier wird meist ein Austausch der Windschutzscheibe verlangt.

3. Schäden an der inneren Schicht der Windschutzscheibe

Moderne Windschutzscheiben bestehen aus mehreren Schichten, und wenn ein Steinschlag tiefer in die Scheibe eindringt und die mittleren oder inneren Schichten beschädigt, wird die Windschutzscheibe instabil. Ein solcher Schaden gefährdet die Funktion der Windschutzscheibe als tragendes Teil des Fahrzeugs. Der TÜV kann in solchen Fällen die Plakette verweigern, bis die Scheibe ausgetauscht wurde.

4. Mehrere Steinschläge

Wenn die Windschutzscheibe mehrere Steinschläge aufweist, wird dies ebenfalls als erhöhtes Sicherheitsrisiko gewertet. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Scheibe Risse entwickelt, ist höher, und der TÜV kann in solchen Fällen eine Reparatur oder einen Austausch der Scheibe fordern.

5. Verschmutzte oder schlecht reparierte Scheiben

Auch eine schlecht oder unsachgemäß durchgeführte Reparatur eines Steinschlags kann beim TÜV beanstandet werden. Wenn die Reparatur optische Verzerrungen verursacht oder nicht ausreichend stabil ist, kann dies zu Problemen führen. Zudem wird der Gesamtzustand der Windschutzscheibe, einschließlich Verschmutzungen und Kratzern, bei der Hauptuntersuchung bewertet. Stark abgenutzte Scheiben, die die Sicht beeinträchtigen, können ebenfalls zu einer Mängelbewertung führen.

In solchen Fällen kann der TÜV die Plakette verweigern, bis der Mangel behoben ist, meist durch eine Reparatur oder einen Austausch der Windschutzscheibe.

Häufige Fragen zu Steinschlag und TÜV

Wann wird ein Steinschlag im Sichtfeld oder am Scheibenrand zum TÜV-Mangel?

Entscheidend ist die Lage des Schadens. Liegt der Steinschlag im Sichtfeld des Fahrers – dem Bereich etwa in Lenkradbreite über die Höhe des Wischerfelds – stuft der TÜV ihn als erheblichen Mangel ein und verlangt in der Regel den Austausch der Scheibe, weil die Sicht besonders bei Blendung beeinträchtigt sein kann. Auch ein Schaden weniger als zehn Zentimeter vom Scheibenrand gilt als Mangel, da hier das Risiko steigt, dass sich der Riss ausbreitet und die Stabilität der Scheibe leidet.

Spielt die Größe des Steinschlags für den TÜV eine Rolle?

Ja. Ein Steinschlag, der kleiner als eine Zwei-Euro-Münze ist, außerhalb des Sichtfelds liegt und mehr als zehn Zentimeter vom Rand entfernt ist, wird in der Regel nicht beanstandet – hier reicht meist eine Reparatur. Ist der Schaden größer als eine Zwei-Euro-Münze, wird er als erheblicher Mangel gewertet, selbst außerhalb des Sichtfelds, und es wird meist ein Austausch verlangt.

Was passiert, wenn der Steinschlag tiefere Glasschichten beschädigt?

Moderne Windschutzscheiben bestehen aus mehreren Schichten. Dringt ein Steinschlag bis in die mittleren oder inneren Schichten vor, wird die Scheibe instabil und kann ihre Funktion als tragendes Bauteil nicht mehr sicher erfüllen. In solchen Fällen kann der TÜV die Plakette verweigern, bis die Scheibe ausgetauscht wurde.

Sind mehrere Steinschläge ein Problem bei der Hauptuntersuchung?

Ja. Weist die Windschutzscheibe mehrere Steinschläge auf, wertet der TÜV das als erhöhtes Sicherheitsrisiko, weil die Wahrscheinlichkeit für Risse steigt. Je nach Lage und Ausmaß kann dann eine Reparatur oder ein Austausch gefordert werden.

Kann eine schlecht reparierte oder verschmutzte Scheibe beim TÜV beanstandet werden?

Ja. Eine unsachgemäße Steinschlagreparatur, die optische Verzerrungen hinterlässt oder nicht ausreichend stabil ist, kann beanstandet werden. Auch der Gesamtzustand zählt: Stark verschmutzte oder verkratzte Scheiben, die die Sicht beeinträchtigen, können zu einer Mängelbewertung führen. Der TÜV kann die Plakette verweigern, bis der Mangel durch Reparatur oder Austausch behoben ist.

In solchen Fällen kann der TÜV die Plakette verweigern, bis der Mangel behoben ist, meist durch eine Reparatur oder einen Austausch der Windschutzscheibe.